Spielplan
   
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Kartenbestellungen unter Tel. 089 / 32 19 55 33  /  Kartenvorverkauf: Di - Fr: 15.00-19.00
Floriansmühlstraße 5, 80939 München  /  U6 Freimann
Dienstag Theatertag
  Tag Datum Uhrzeit Produktion Regie/Bühne/
Kostüme/ Licht
Choreographie/Musik
Besetzung
  Spielzeit 2010
Di   20.07.2010   20.00 woyzeck
Robert Wilson/Tom Waits/Kathleen Brennan
nach dem Stück von Georg Büchner
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Heike Meixner
Kostüme:
Cornelia Meurer
Licht:
Benjamin Schmidt
Choreographie:

Katja Wachiter
Musikalische Leitung:
Andreas Lenz von Ungern Sternberg, Friedrich Rauchbauer
Mit:
Agnes Kiyomi Decker, Sebastian Fritz,Lilly Gropper,
Genija Rykova,
Georg Stephan, Fabian Stromberger, Benedikt Zimmermann u.lLive Band
Theatertag
Do 22.07.2010 20.00
Fr 23.07.2010 20.00
Sa 24.07.2010 20.00
Mi 28.07.2010 20.00
Do 29.07.2010 20.00
Fr 30.07.2010 20.00
Sa 31.07.2010 20.00
 

WIR MACHEN THEATERFERIEN!

Vom 01.08. bis 07.09.2010 ist das Büro nicht besetzt. Ab 24.08. werden Kartenbestellungen jedoch regelmäßig bearbeitet.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!!

 
Mi 15.09.2010 20.00 KUNST
von Yasmina Reza
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Thomas Flach
Kostüme:
Cornelia Meurer
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Matthias Grundig, Rüdiger Hacker,
Werner Haindl
Do 16.09.2010 20.00
Fr 17.09.2010 20.00
Sa 18.09.2010 20.00
Di 21.09.2010 20.00
Do 23.09.2010 20.00
Fr 24.09.2010 20.00
 
Do 07.10.2010 20.00 Premiere
NACH DER HOCHZEIT
Für das Theater eingerichtet von Felix Bärwald und Sven Hasselberg. Nach einem Film von Susanne Bier
Regie:
Felix Bärwald
Bühne:
Claudia Walter
Licht:
Tobias Zohner
Kostüme:
Cornelia Meurer
Mit:
Thomas Meinhardt,
Axel Meinhardt,
Lilly Forgách,
Christiane Bärwald, Steffen Nowak
Fr 08.10.2010 20.00
Sa 09.10.2010 20.00
     
     
     
 
So 10.10.2010 19.00 THE BLACK RIDER
by Tom Waits, Original Direction and Stage Design by Robert Wilson
Regie:
Jochen Schölch
Ausstattung:
Andrea Fisser
Licht:
Tobias Zohner
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Choreografie:
Katja Wachter
Mit:
Christian Baumann,
Viola von der Burg,
Kerstin Dietrich,
Matthias Friedrich,
Katharina Haindl/Katja Wachter,
Sven Hussock, Iris Kotzian, Philipp Moschitz,
Katja Schild/Silke Nikowski, Andreas Thiele
Musiker:
Mathias Goetz/Marion Dimbarth,
Jens Mickeluhn/Stefan Gollmitzer,
Christoph Sauer/Ludwig Leiminger,
Andreas Lenz von Ungern-Sternberg/Stefan Radtke, Ulrich Wangenheim/Florian Riedel
Di   12.10.2010   20.00
Theatertag
Mi 13.10.2010 20.00
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
Do 14.10.2010 20.00 NACH DER HOCHZEIT
Für das Theater eingerichtet von Felix Bärwald und Sven Hasselberg. Nach einem Film von Susanne Bie
Regie:
Felix Bärwald
Bühne:
Claudia Walter
Licht:
Tobias Zohner
Kostüme:
Cornelia Meurer
Mit:
Thomas Meinhardt,
Axel Meinhardt,
Lilly Forgách,
Christiane Bärwald,
Steffen Nowak
Fr 15.10.2010 20.00
Sa 16.10.2010 20.00
     
     
 
So 17.10.2010 19.00 THE BLACK RIDER
by Tom Waits, Original Direction and Stage Design by Robert Wilson
Regie:
Jochen Schölch
Ausstattung:
Andrea Fisser
Licht:
Tobias Zohner
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Choreografie:
Katja Wachter
Mit:
Christian Baumann,
Viola von der Burg,
Kerstin Dietrich,
Matthias Friedrich,
Katharina Haindl/Katja Wachter,
Sven Hussock, Iris Kotzian, Philipp Moschitz,
Katja Schild/Silke Nikowski, Andreas Thiele
Musiker:
Mathias Goetz/Marion Dimbarth,
Jens Mickeluhn/Stefan Gollmitzer,
Christoph Sauer/Ludwig Leiminger,
Andreas Lenz von Ungern-Sternberg/Stefan Radtke, Ulrich Wangenheim/Florian Riedel
Mo 18.10.2010 20.00
Di   19.10.2010   20.00
Theatertag
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
Mi 20.10.2010 20.00 NACH DER HOCHZEIT
Für das Theater eingerichtet von Felix Bärwald und Sven Hasselberg. Nach einem Film von Susanne Bie
Regie:
Felix Bärwald
Bühne:
Claudia Walter
Licht:
Tobias Zohner
Kostüme:
Cornelia Meurer
Mit:
Thomas Meinhardt,
Axel Meinhardt,
Lilly Forgách,
Christiane Bärwald, Steffen Nowak
Do 21.10.2010 20.00
Fr 22.10.2010 20.00
     
     
 
Sa 23.10.2010 20.00 THE BLACK RIDER
by Tom Waits, Original Direction and Stage Design by Robert Wilson
Regie:
Jochen Schölch
Ausstattung:
Andrea Fisser
Licht:
Tobias Zohner
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Choreografie:
Katja Wachter
Mit:
Christian Baumann,
Viola von der Burg,
Kerstin Dietrich,
Matthias Friedrich,
Katharina Haindl/Katja Wachter,
Sven Hussock, Iris Kotzian, Philipp Moschitz,
Katja Schild/Silke Nikowski, Andreas Thiele
Musiker:
Mathias Goetz/Marion Dimbarth,
Jens Mickeluhn/Stefan Gollmitzer,
Christoph Sauer/Ludwig Leiminger,
Andreas Lenz von Ungern-Sternberg/Stefan Radtke, Ulrich Wangenheim/Florian Riedel
So 24.10.2010 19.00
     
     
     
     
 
Mo 25.10.2010 20.00 Premiere
DIE ODYSSEE AUF BAIRISCH
aus dem Altgriechischen ins Bairische übersetzt von Otto Kuen
  vorgetragen (gelesen):
Rüdiger Hacker
     
     
 
Di   26.10.2010   20.00 THE BLACK RIDER
by Tom Waits, Original Direction and Stage Design by Robert Wilson
Regie:
Jochen Schölch
Ausstattung:
Andrea Fisser
Licht:
Tobias Zohner
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Choreografie:
Katja Wachter
Mit:
Christian Baumann,
Viola von der Burg,
Kerstin Dietrich,
Matthias Friedrich,
Katharina Haindl/Katja Wachter,
Sven Hussock, Iris Kotzian, Philipp Moschitz,
Katja Schild/Silke Nikowski, Andreas Thiele
Musiker:
Mathias Goetz/Marion Dimbarth,
Jens Mickeluhn/Stefan Gollmitzer,
Christoph Sauer/Ludwig Leiminger,
Andreas Lenz von Ungern-Sternberg/Stefan Radtke, Ulrich Wangenheim/Florian Riedel
Theatertag
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
Mi 27.10.2010 20.00 NACH DER HOCHZEIT
Für das Theater eingerichtet von Felix Bärwald und Sven Hasselberg. Nach einem Film von Susanne Bie
Regie:
Felix Bärwald
Bühne:
Claudia Walter
Licht:
Tobias Zohner
Kostüme:
Cornelia Meurer
Mit:
Thomas Meinhardt,
Axel Meinhardt,
Lilly Forgách,
Christiane Bärwald,
Steffen Nowak
Do 28.10.2010 20.00
Fr 29.10.2010 20.00
Sa 30.10.2010 20.00
     
 
So 31.10.2010 19.00 DIE ODYSSEE AUF BAIRISCH
aus dem Altgriechischen ins Bairische übersetzt von Otto Kuen
  vorgetragen (gelesen):
Rüdiger Hacker
     
     
     
           
  Gastspiele:
 

23.07.2010
THE BLACK RIDER
Burgfestspielen in Dreieichenhain

26.-29.07.2010
THE BLACK RIDER
in Wolfratshausen Bergwaldbühne

24. und 25.09.2010
TAGE WIE NÄCHTE
Turmtheater Regensburg

25.09.2010
KUNST
in Wolfratshausen Loisachhalle

05.10.2010
KUNST
im Bürgerhaus Pullach

28., 29., 30. und 31. Oktober 2010
Aus dem Leben eines Taugenichts
im Stadttheater Aschaffenburg

11.11.2010 um 19:00 Uhr
DIE EHRMANNS
in Wolfratshausen Loisachhalle

11.11.2010 um 21:00 Uhr
FROHES FEST
in Wolfratshausen Loisachhalle

19.11.2010
THE BLACK RIDER
in Leverkusen Erholungshaus

25.11.2010
WOYZECK
in Starnberg in der Schlossberghalle

30.11.2010
DIE dREI lEBEN DER LUCIE CABROL
im Veranstaltungsforum Fürstenfeld

02.12.2010
THE BLACK RIDER
in Fulda im Schlosstheater

9. und 10.02.2011
WOYZECK
von Robert Wilson/Tom Waits/Kathleen Brennan
nach dem Stück von Georg Büchner

im Theater am Kirchplatz in Schaan/Liechtenstein

12.02.2011
Woyzeck
im Stadttheater in Landsberg am Lech

27.02.2011 um 19:00 Uhr
DOGVILLE
im Forum in Ludwigsburg

10.03.2011
DIE DREI LEBEN DER LUCIE CABROL
in Fulda im Schlosstheater

03.04.2011 um 19:00 Uhr
Reineke
im Stadttheater in Landsberg am Lech

   
  kurztext
 
Premiere
WOYZECK

Robert Wilson/Tom Waits/Kathleen Brennan
nach dem Stück von Georg Büchner

Songs und Liedtexte: Tom Waits und Kathleen Brennan
Konzept; Robert Wilson
Textfassung: Anne Christin Rommen und Wolfgang Wiens in einer Neuinszenierung von Jochen Schölch
Regie: Jochen Schölch
Bühne: Heike Meixner
Kostüm: Cornelia Meurer
Licht: Benjamin Schmidt
Choreographie: Katja Wachter
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg und Friedrich Rauchbauer

Mit:
Agnes Kiyomi Decker, Sebastian Fritz, Lilly Gropper, Genija Rykova, Georg Stephan, Fabian Stromberger, Benedikt Zimmermann und LIVE-BAND

Um seine Existenz aufrecht zu erhalten, liefert sich der Soldat Woyzeck seinem Hauptmann und dem zynischen Doctor aus. Sie zahlen ihm „bloody money“ dafür, dass er sie an seinem Körper und seiner Seele experimentieren lässt. Doch Woyzeck hat etwas, was keiner seiner Peiniger hat: seine Liebe zu Marie. Dafür erträgt er die Herbwürdigung zur Kreatur, für Marie und ihr Kind.Als Georg Büchner 1837 mit nur 23 Jahren starb, blieb sein Woyzeck ein «Fragment in Prosa» – kurze Szenen, die Schlaglichter auf ein alptraumhaftes Leben werfen, das eine tragische und große Liebesgeschichte hervorbringt.

Für die Bühnenfassung hat Tom Waits zu Büchners Originaltext eine gleichermassen brutale wie sensible Musik geschrieben, in der aggressive Rhythmik und romantische Melodien das Leid von Büchners Figuren spiegeln. Die Songs mit dem typischen Waits-Sound aus Jahrmarktsmusik, traurigen Walzern und melodiösen Balladen greifen die Stimmung einzelner Szenen auf und verstärken, was Büchner von den verzweifelten Lebensumständen der «armen Leut’» erzählt."Woyzeck handelt von Wahnsinn und von Obsessionen, von Kindern und von Mord – alles Dinge, die uns berühren. Das Stück ist wild und spannend und Phantasie anregend. Es bringt einen dazu, Angst um die Figuren zu bekommen und über das eigene Leben nachzudenken. Ich schätze mal, mehr kann man von einem Stück nicht verlangen." (Tom Waits)Nach "The Black Rider“ ist „Woyzeck" nun die zweite Arbeit des Duos Tom Waits und Robert Wilson, die im Metropoltheater zu sehen ist.

Produzent und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. "Woyzeck"

WOYZECK ist eine Koproduktion mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding/Hochschule für Musik und Theater München

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München und der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München

 

KUNST
von Yasmina Reza

Regie: Jochen Schölch
Bühne: Thomas Flach
Kostüme: Cornelia Meurer
Licht: Tobias Zohner
Dramaturgie: Katharina Schöfl

Mit: Matthias Grundig, Rüdiger Hacker, Werner Haindl

Drei Männer und ein weißes Bild – mehr benötigt die Autorin Yasmina Reza nicht, um den Mythos der unverbrüchlichen Männerfreundschaft ins Wanken zu bringen und ihn endgültig in den Komödienhimmel zu heben.

"Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein weißes Bild mit weißen Streifen."

Mit so einfachen Sätzen bemüht sich Marc den Stein des Anstoßes zu beschreiben, an dem die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan zu zerbrechen droht.
Hier klingt schon die ganze Bandbreite der Befindlichkeiten an: Unverständnis, Ironie, ja gar Gehässigkeit, aber auch Wehmut und eine leise Eifersucht kann man da heraushören – wenn auch die Schadenfreude in diesem Stadium vielleicht noch den lautesten Part spielen mag.
Im Folgenden entblättern die unvermeidlichen Streitgespräche darüber, was nun Kunst sei und was die denn (kosten) dürfe, alle Facetten dieser drei Männer in den besten Jahren:
Serge, der in gereiften Jahren in Ermangelung der Verführung durch weibliche Kunst der zeitgenössischen Kunst verfällt. Marc, dessen naturwissenschaftlicher Pragmatismus ihn in den Missbrauch homöopathischer Beruhigungsmittel stürzt und Yvan, dessen ausgleichendes Wesen ihn bis an die Schwelle zur Unterwürfigkeit geführt hat über die er schließlich die Tochter eines Papierwarenfabrikanten ins Ehebett tragen soll.
Komisch und gemein, rührend und bitter liefern sich die drei Freunde eine absurde Wortschlacht. Von Wort zu Wort, von Boshaftigkeit zu Boshaftigkeit, von Pointe zu Pointe, wird die Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Pressestimmen:

„Ein Reza-Stück braucht andere Stilmittel als sonst an diesem Haus üblich, und Schölch zeigt sich auch als Meister der Ping-Pong-Dialoge, der blitzschnellen Auf- und Abtritte.“ (tz)

„Metropol-Chef Jochen Schölch orientiert den Humor seiner Inszenierung an der Farbpalette des weißen Bilders: So sensibel und deutlich, wie Serge dort die „Präsenz der Abwesenheit“ in feinsten Tönen von Grau und Ocker wahrnimmt (...) Ganz allmählich entsteht hinter der monochromen Malerei ein plastisches Relief der verdrängten Einsamkeiten, das im Betrachter schadenfrohe Heiterkeit ohne Reue auslöst“ (AZ)

Ausgezeichnet mit dem AZ Ster der Woche

Eine Produktion der GbR Schöfl u.a. „Kunst“ mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

 

Premiere
NACH DER HOCHZEIT
Für das Theater eingerichtet von Felix Bärwald und Sven Hasselberg. Nach einem Film von Susanne Bier
Idee: Susanne Bier und Anders Thomas Jensen
Drehbuch: Anders Thomas Jensen

Regie: Felix Bärwald
Bühne: Claudia Walter
Licht: Tobias Zohner
Kostüme: Cornelia Meurer
Dramaturgie: Katharina Schöfl

Mit: Thomas Meinhardt, Axel Meinhardt, Lilly Forgách, Christiane Bärwald, Steffen Nowak

„Du kannst uns nicht alle in deinem kranken Zirkus herumtanzen lassen!“ wirft Helene ihrem Ehemann Jörgen vor. Der reiche Geschäftsmann trifft Entscheidungen, die das Leben seiner Familie aus der Bahn werfen. Er beschließt ein Waisenhaus in Indien finanziell zu unterstützen und bittet dessen Leiter, den Aussteiger Jacob, nach Europa zukommen. Helene traut ihren Augen kaum, ist doch dieser Jacob ihre große Jugendliebe. Sie war einst gemeinsam mit ihm nach Indien ausgewandert, kehrte jedoch enttäuscht nach Europa zurück, als Jacob sie mit ihrer besten Freundin betrog. Nun trifft sie ihn wieder - auf der Hochzeit ihrer Tochter Anne mit dem jungen Karrieristen Christian. Plötzlich steht Jacob vor Helene, als Geschäftspartner ihres Mannes, eingeladen von Jörgen höchstpersönlich. Das Familienidyll zerbricht in den Tagen, die das größte Glück bedeuten sollten.

Was gibt Jörgen das Recht, die Menschen um sich herum zu manipulieren und sich über ihre Selbstbestimmung hinweg zu setzen? Übt er perfide Rache oder handelt er nach bestem Wissen und Gewissen? Was verschweigt er seiner Familie und welches Geheimnis hütet Helene? Aus welchem Grund kommt Jacob wirklich nach Europa? Heiraten Anne und Christian aus Liebe? Ist Verschweigen der erste Schritt zur Lüge? Mit feiner Ironie wirft das skandinavische Familiendrama existenzielle Fragen auf, die herkömmliche Beziehungsmuster vollkommen neu ordnen.

2007 wurde die Kinovorlage der dänischen Regisseurin Susanne Bier als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert. In einer eigenen Bearbeitung zeigt das Metropoltheater die Uraufführung des Stoffes für die Bühne und offenbart ohne rührselig zu werden, die Lebenslügen von fünf Menschen. Die Charaktere verstricken sich in einem Netz aus Liebe, Macht, Enttäuschung und Hoffnung. Erst am Ende des Stückes steht für sie auch das Ende der Flucht vor sich selbst.

Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. „Nach der Hochzeit“ mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der LH München

 

THE BLACK RIDER
'The Casting of the Magic Bullets'
Music and Lyrics by Tom Waits
Original Direction and Stage Design by Robert Wilson
Original Arrangements by Tom Waits and Greg Cohen
Texts by William Burroughs

Regie: Jochen Schölch
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Choreografie: Katja Wachter
Kostüm: Andrea Fisser
Licht: Tobias Zohner

Darsteller: Christian Baumann, Viola von der Burg, Kerstin Dietrich, Matthias Friedrich, Katharina Haindl/Katja Wachter, Sven Hussock, Iris Kotzian, Philipp Moschitz, Katja Schild/Silke Nikowski, Andreas Thiele
Musiker: Mathias Goetz / Marion Dimbarth, Jens Mickeluhn / Stefan Gollmitzer, Christoph Sauer / Ludwig Leiminger, Andreas Lenz von Ungern-Sternberg / Stefan Radtke, Ulrich Wangenheim / Florian Riedel

Jeder Schütze weiß es: Immer hält insgeheim der Teufel den Finger am Drücker und entscheidet, wohin der Schuss geht. Er verlockt die Menschen mit Zauberkugeln, die angeblich unfehlbar treffen. Doch der siebte Schuss wird unweigerlich vom Teufel selbst gelenkt.
Die Songs von Tom Waits sorgen für eine düster-dämonische Atmosphäre. Die eigenwillige Mischung aus schrägem Varieté, schrillem Vaudeville und wunderschönen, rauchigen Melodien macht das Musical zu einem Reigen absurder Gestalten...
Dem Publikum eröffnet sich spannungsgeladen eine Welt voller emotionaler Bilder und Assoziationen.

Pressestimmen:

„Wunder gibt es immer wieder. Eines davon ist „The Black Rider“ (…) Wunderbar sind die Schauspieler. Wundersam ist die Verwandlung der Regenschirme zu Schreibgerät, Schießgewehr, Vogelgefieder oder Wagendeichsel. Kult, einfach Kult. Die Aufführung muss man gesehen (…) haben.“ (Münchner Merkur)

„…wenn Sie es nicht erleben, haben Sie sich um das rauschendste Theatervergnügen gebracht, das in München zu haben ist“ (tz)

Ausgezeichnet mit der tz Rose der Woche

Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. „Black Rider“ mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der LH München

 

Premiere
DIE ODYSSEE AUF BAIRISCH
aus dem Altgriechischen ins Bairische übersetzt von Otto Kuen
vorgetragen (gelesen) von Rüdiger Hacker

Als der junge Soldat und Philologe Otto Kuen in der nordnorwegischen Tundra saß, überfiel ihn das Verlangen, die Odyssee in seinen Heimatdialekt zu übersetzen. Und so erstellte er eine gekürzte Fassung der ODYSSEE, die er ins Bairische übersetzte. Dazu wählte er nur Szenen aus, in denen Odysseus selbst vorkommt und reduzierte diese aufs Wesentliche, veränderte aber am Text selbst nichts. Seine Odyssseusgschichtn übersetzte er so wörtlich wie möglich, so frei wie nötig. Dabei trat eine verborgene Verwandtschaft zwischen dem archaischen Altgriechisch und dem mindestens ebenso archaisch wie anarchischen Bairisch zu Tage. In den Hexametern begegnet die Lakonie Homers dem Deftigen des Bairischen und verbrüdert sich zu überraschendem Humor.

Den Schauspieler Rüdiger Hacker hat es in einer eigenen Irrfahrt an fast alle großen Theater im (hoch-) deutschsprachigen Raum gespült, bevor er nun endlich nach all den mit Bravour bestandenen Abenteuern heim kommen durfte und glücklich sein Bairisch zurückeroberte. Der gebürtige Landshuter hat die ODYSSEE AUF BAIRISCH den Lotosfressan (Lotophagen) entrissen und damit vor dem Vergessen bewahrt. Er erzählt von den Prüfungen, den Amouren, den Listen, den Dummheiten und lässt tief blicken in die bairisch-griechische Seele des Odysseus, den woˉs aso bäs umanandghaut hod, bis er endlich angekommen ist bei seiner Penelope und sich narrisch vor Freud, glei eini ins oidgwohnte Bett ghaut hat.

Ein kleines Glossar der (alt-)barischen Worte macht es auch den Teilnehmern des Kurses „Bairisch für Anfänger“ möglich, dem Vortrag zu folgen – der Preiß muss ja nicht alles verstehen, denn schließlich kann er sich den Rest ja denken.

Eine Produktion des Metropoltheaters

 
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