Spielplan
   
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Floriansmühlstraße 5, 80939 München  /  U6 Freimann
Dienstag Theatertag
  Tag Datum Uhrzeit Produktion Regie/Bühne/
Kostüme/ Licht
Choreographie/Musik
Besetzung
  Spielzeit 2009/2010
Di   09.02.2010   20.00 DIE DREI LEBEN DER LUCIE CABROL
von John Berger
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Eberhard Kürn (†)
Kostüme:
Andrea Fisser
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Gerd Lohmeyer, Markus Fennert, Christian Baumann, Thomas Meinhardt, Katja Schild, Matthias Friedrich, Felix Kuhn
Theatertag
Mi 10.02.2010 20.00
Do 11.02.2010 20.00
Fr 12.02.2010 20.00
Sa 13.02.2010 20.00
Di   16.02.2010   20.00
Theatertag
Mi 17.02.2010 20.00
Do 18.02.2010 20.00
Fr 19.02.2010 20.00
Sa 20.02.2010 20.00
 
Di   23.02.2010   20.00 AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS
von Joseph von Eichendorff
Regie:
Wolfgang Bauschmid
Bearbeitung:
Wolfgang Bauschmid und Gerd Lohmeyer
Bühne:
Wolfgang Clausnitzer
Kostüme:
Martina Bieräugel
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Gerd Lohmeyer, Berta Rieder
Theatertag
Mi 24.02.2010 20.00
Do 25.02.2010 20.00
Fr 26.02.2010 20.00
Sa 27.02.2010 20.00
 
Do 04.03.2010 20.00 KUNST
von Yasmina Reza
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Thomas Flach
Kostüme:
Cornelia Meurer
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Matthias Grundig,
Rüdiger Hacker,
Werner Haindl
Fr 05.03.2010 20.00
Sa 06.03.2010 20.00
So 07.03.2010 19.00
     
 
Mi 10.03.2010 20.00 BELDIG LIVE ERLEBEN
Ein Abend mit dem Mentalisten Markus Beldig
Regie:
Jochen Schölch
Mit:
Markus Beldig
     
     
     
 
Do 11.03.2010 20.00 KUNST
von Yasmina Reza
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Thomas Flach
Kostüme:
Cornelia Meurer
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Matthias Grundig,
Rüdiger Hacker,
Werner Haindl
Fr 12.03.2010 20.00
Sa 13.03.2010 20.00
So 14.03.2010 19.00
Do 18.03.2010 20.00
 
Fr 19.03.2010 20.00 AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS
von Joseph von Eichendorff
Regie:
Wolfgang Bauschmid
Bearbeitung:
Wolfgang Bauschmid u.
Gerd Lohmeyer

Bühne:
Wolfgang Clausnitzer
Kostüme:
Martina Bieräugel
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Gerd Lohmeyer,
Berta Rieder
Sa 21.03.2010 20.00
So 23.03.2010 19.00
Mi 24.03.2010 20.00
     
     
 
Do 25.03.2010 20.00 KUNST
von Yasmina Reza
Regie:
Jochen Schölch
Bühne:
Thomas Flach
Kostüme:
Cornelia Meurer
Licht:
Tobias Zohner
Mit:
Matthias Grundig,
Rüdiger Hacker,
Werner Haindl
Fr 26.03.2010 20.00
Sa 27.03.2010 20.00
So 28.03.2010 19.00
     
     
 
Do 08.04.2010 20.00 Premiere
DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY
von Oscar Wilde, Übersetzung und Bühnenfassung von John von Düffel
Regie:
Gil Mehmert
Kostüm:
Sanna Dembowski
Bühne:
Heike Meixner
Licht:
Gerit Jurda
Mit:
Thorsten Krohn,
Konstantin Moreth,
Judith Toth und dem Musik- und Performanceprojekt Elektra Volksbad mit Sabrina Khalil, Jakob Haas und Adrian Sieber
Fr 09.04.2010 20.00
Sa 10.04.2010 20.00
Di   03.04.2010   20.00
Theatertag
Mi 14.04.2010 20.00
Sa 17.04.2010 20.00
So 18.04.2010 19.00
Mo   19.04.2010   20.00
Theatertag
Mi 21.04.2010 20.00
Fr 23.04.2010 20.00
Sa 24.04.2010 20.00
So 25.04.2010 19.00
Di   27.04.2010   20.00
Theatertag
Fr 30.04.2010 20.00
 
  Gastspiele:
 

24. 02. 2010
TANNÖD
im Kulturzentrum in Rosenheim

26.02. 2010
TANNÖD
in der Loisachhalle/Wolfratshausen

10. 03. 2010
Die drei Leben der Lucie Cabrol
im Schlosstheater Fulda

23. April 2010
Die drei Leben der Lucie Cabrol
im Bürgerhaus Pullach

30. 06. 2010
Die drei Leben der Lucie Cabrol
im Theater am Bismarckplatz in Regensburg

   
  kurztext
   

DIE DREI LEBEN DER LUCIE CABROL
von John Berger

Regie: Jochen Schölch
Bühne: Eberhard Kürn (†)
Kostüme: Andrea Fisser
Licht: Tobias Zohner
Mit: Christian Baumann, Markus Fennert, Matthias Friedrich, Felix Kuhn, Gerd Lohmeyer, Thomas Meinhardt, Katja Schild,

Mit seinem so einfachen wie bewegenden Text hält John Berger die Erinnerung an eine Lebensform wach, für die es in der modernen Welt keinen Raum mehr gibt. Das Stück handelt von einer vom Dorf ausgestoßenen: der hexenhaften Lucie Cabrol. Einzig die Liebe gibt Lucie die Kraft, die Rauhheit des Lebens zu ertragen.
„Wenn ein Mann einem anderen leidenschaftlich Butter von der Brust leckt, dazu noch Kopftuch trägt und einen weiten Bäuerinnenrock, dann könnte das entweder ziemlich peinlich sein oder ein schwuler Faschingsgag - oder die schönste Liebesszene, die seit einiger Zeit auf Münchens Bühnen zu sehen war. Denn in Jochen Schölchs herb–zarter Inszenierung von John Bergers Erzählung „Die drei Leben der Lucie Cabrol“ spielt der zierliche Gerd Lohmeyer die wegen ihrer Zwergenhaftigkeit im Dorf geächtete Bauerntochter Lucie, und zwar von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus mit so viel Charme, Wärme und resolutem Witz, dass man sich diese kindliche Koboldgreisin gar nicht mehr anders vorstellen kann.“ (Theater heute)
Eine Produktion der GbR Schölch u.a. „Die drei Leben der Lucie Cabrol“ mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

Pressestimmen:

„Es ist die überraschendste und berührendste, einfallsreichste, poetischste und einfachste Aufführung, die die hiesigen Bühnen derzeit zu bieten haben.“ (MM, Jahresrückblick)

„“… drei Stunden Theaterglück…, drei Stunden Kopfnüsse fürs Publikum. Selber kauen erwünscht; durch den Wolf zu Mus gedreht ist hier nichts.“ (tz)

Ausgezeichnet mit dem AZ Stern , der tz Rose, mit dem Bayerischen Theaterpreis, dem 2. Preis auf dem Festival „Politik im freien Theater“ in Hamburg und dem „Preis der Akademie der darstellenden Künste für eine besondere künstlerische Leistung“ für Gerd Lohmeyer in der Hauptrolle, Mühlheimer Publikumspreis auf dem Impulse Festival

 

AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS
von Joseph von Eichendorff

Regie: Wolfgang Bauschmid
Bearbeitung: Wolfgang Bauschmid und Gerd Lohmeyer
Bühne: Wolfgang Clausnitzer
Kostüme: Martina Bieräugel
Licht: Tobias Zohner

Mit: Gerd Lohmeyer, Berta Rieder

Ein Schreibtisch, ein Stuhl, eine Tür, ein Kleiderständer – der zierliche Gerd Lohmeyer stürmt auf die Bühne, im Gehrock mit Ärmelschonern, donnert einen Aktenstapel auf den Tisch, dass es staubt. Er hadert mit der Beschimpfung „Taugenichts“ und beginnt zu erzählen, wie der Müllersohn sich auf die Reise in die weite Welt macht. Unversehens wird der Stuhl zum Kutschbock, der Tisch zu einem Hügel Roms und ein Blatt Schreibpapier zum Blumenstrauß für die angebetete Aurelie.
Wem die Schule den „Taugenichts“ verleidet hat, der kann ihn hier neu entdecken, wer ihn eh mag, wird sich neu verlieben!

Pressestimmen:

„Solche Momente sind rar wie Edelstein. Einige dutzend Minuten ganzen Glücks, völligen Gleichklangs mit dem, was da auf der Bühne geschieht. (…) man badet sich in einem Gefühl, das Thomas Mann einmal „Törichte Seligkeit“ genannt hatte.“ (WZ)

„Eineinhalb Stunden hängt man mit Blick und Ohr an einem Ausnahmeschauspieler. Was er mit Wort und Geste hervorruft, steht leibhaftig da…Und immer diese in aller Unbill zum Glücklichsein entschlossene Seele des Taugenichts! Ein Abend schwebender Poesie. Reine Kunst.“ (tz)

Ausgezeichnet mit der tz Rose der Woche

 
KUNST
von Yasmina Reza

Regie: Jochen Schölch
Bühne: Thomas Flach
Kostüme: Cornelia Meurer
Licht: Tobias Zohner
Dramaturgie: Katharina Schöfl

Mit: Matthias Grundig, Rüdiger Hacker, Werner Haindl

Drei Männer und ein weißes Bild – mehr benötigt die Autorin Yasmina Reza nicht, um den Mythos der unverbrüchlichen Männerfreundschaft ins Wanken zu bringen und ihn endgültig in den Komödienhimmel zu heben.

"Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein weißes Bild mit weißen Streifen."

Mit so einfachen Sätzen bemüht sich Marc den Stein des Anstoßes zu beschreiben, an dem die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan zu zerbrechen droht.
Hier klingt schon die ganze Bandbreite der Befindlichkeiten an: Unverständnis, Ironie, ja gar Gehässigkeit, aber auch Wehmut und eine leise Eifersucht kann man da heraushören – wenn auch die Schadenfreude in diesem Stadium vielleicht noch den lautesten Part spielen mag.
Im Folgenden entblättern die unvermeidlichen Streitgespräche darüber, was nun Kunst sei und was die denn (kosten) dürfe, alle Facetten dieser drei Männer in den besten Jahren:
Serge, der in gereiften Jahren in Ermangelung der Verführung durch weibliche Kunst der zeitgenössischen Kunst verfällt. Marc, dessen naturwissenschaftlicher Pragmatismus ihn in den Missbrauch homöopathischer Beruhigungsmittel stürzt und Yvan, dessen ausgleichendes Wesen ihn bis an die Schwelle zur Unterwürfigkeit geführt hat über die er schließlich die Tochter eines Papierwarenfabrikanten ins Ehebett tragen soll.
Komisch und gemein, rührend und bitter liefern sich die drei Freunde eine absurde Wortschlacht. Von Wort zu Wort, von Boshaftigkeit zu Boshaftigkeit, von Pointe zu Pointe, wird die Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Pressestimmen:

„Ein Reza-Stück braucht andere Stilmittel als sonst an diesem Haus üblich, und Schölch zeigt sich auch als Meister der Ping-Pong-Dialoge, der blitzschnellen Auf- und Abtritte.“ (tz)

„Metropol-Chef Jochen Schölch orientiert den Humor seiner Inszenierung an der Farbpalette des weißen Bilders: So sensibel und deutlich, wie Serge dort die „Präsenz der Abwesenheit“ in feinsten Tönen von Grau und Ocker wahrnimmt (...) Ganz allmählich entsteht hinter der monochromen Malerei ein plastisches Relief der verdrängten Einsamkeiten, das im Betrachter schadenfrohe Heiterkeit ohne Reue auslöst“ (AZ)

Ausgezeichnet mit dem AZ Ster der Woche

Eine Produktion der GbR Schöfl u.a. „Kunst“ mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

 
BELDIG LIVE ERLEBEN
Ein Abend mit dem Mentalisten Markus Beldig

Regie: Jochen Schölch

Markus Beldig, Deutschlands führender Mentalist, der Herr über den sechsten Sinn, lädt Sie ein zu einer verblüffenden und zugleich unterhaltsamen Reise. Sie führt durch eine unbekannte Sphäre, wo das Zusammenwirken der fünf Sinne geheimnisvolle Kräfte mobilisieren und nutzen kann. Ein Abenteuer, bei dem sich ein neues Wahrnehmungstor öffnet – hin zu einer magischen Erlebniswelt, in der wir wieder so staunen können wie Kinder.

Pressestimmen:

„Sie glauben, Ihr Wille ist frei und Ihre Gedanken sind absolut privat? Wie kann es dann sein, dass jemand die Gedanken seines Gegenübers errät oder zeitgleich mit jemandem dieselbe Idee hat. Beruhen solche Begebenheiten auf purem Zufall? Wer dem Mentalisten Markus Beldig einmal begegnet ist, ist sich dessen nicht mehr so sicher." (Applaus)

 
Premiere
DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY
vonOscar Wilde
Übersetzung und Bühnenfassung von John von Düffel

Regie: Gil Mehmert
Kostüm: Sanna Dembowski
Bühne: Heike Meixner
Licht: Gerit Jurda

Mit: Thorsten Krohn, Konstantin Moreth, Judith Toth und dem Musik- und Performanceprojekt Elektra Volksbad mit Sabrina Khalil, Jakob Haas und Adrian Sieber

"Warum kann ich nicht für immer jung bleiben, während das Bild an meiner Stelle altert!", ruft Dorian Gray aus, als er das von Basil Hallward gemalte Porträt sieht, das seine eigene Schönheit offenbart.
Unerwartet erfüllt sich Dorians verhängnisvoller Wunsch. Unter dem Einfluss des reichen, geistreichen und zynischen Dandys Lord Henry Wotton beginnt sich Dorian Gray getrieben von Lebenshunger und Gier zu einem skrupellosen, genusssüchtigem Menschen zu verändern.
Während sein Körper von makelloser Schönheit bleibt, zeigt das Porträt deutliche Spuren der seelischen Selbstzerstörung.

Längst gehört Oscar Wildes Roman zum festen Kanon der Weltliteratur. John von Düffel hat ihn neu ins Deutsche übersetzt und für die Bühne adaptiert.

 
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